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24.09.2008 - RISSfest - Pressekonferenz und Tag der offenen Tür
Foto Blindenschleife Bild-Vertikale Trennlinie „Ich fühle was, das Du nicht siehst“ – so lautet das Thema anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von RISS, der Rehabilitation und Integration Sehbehinderter und Späterblindeter. Die (Wieder)erlangung der Selbstständigkeit von Betroffenen steht bei RISS im Mittelpunkt.

Am 25.September macht eine umfangreiche Veranstaltung auf das Jubiläm aufmerksam: ein RISSfest informiert über die Anfänge der Initiative un ein Tag der offenen Tür zeigt eindrucksvoll die Angbote und die Netwerkarbeit des BBRZ RISS. Die Standorte Raimundstraße und Bulgaryplatz sind unverkennbar geöffnet. Im BBRZ in der Grillparzerstraße 50 kann man(frau) Dialoge und Cafe im Dunkeln erleben und eine Ausstellung über die Entwicklung der Hilfsmittel für Betroffene ertasten. Ein taktiler Parcours führt in die Welt ohne Lcht.

Nicht mehr gut sehen zu können führt oft zu einem Verlust der Unabhängigkeit, der Einfluss auf die Lebensqualität kann verheerend sein. Das Bestreiten alltäglicher Aufgaben wird kompliziert. Der Umgang mit der Beeinträchtigung ist für Späterblindete oftmals schwieriger als für Geburtsblinde. Diese müssen erst lernen, ein Leben mit der eingetretenen Behinderung zu führen.
In Österreich leben ca. 22.000 praktisch blinde und vollblinde Menschen sowie ca. 277.000 Sehbeeinträchtigte, die Schwierigkeiten bei der Alltagsbewältigung haben. Doch diese Zahlen werden in den nächsten Jahren weiter deutlich steigen, wie eine Studie des IBE (Institut für Berufs- und Errwachsenenbildungsforschung) zeigt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet das BBRZ RISS (Rehabilitation und Integration Sehbehinderter und Späterblindeter) seit 1988 umfassende Rehabilitationsmöglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen an, um deren persönliche Lebensqualität und Selbstständigkeit zu gewährleisten. RISS umfasst Beratung, Training für Orientierung und Mobilität, Training für lebenspraktische Fertigkeiten, Kommunikationstechniken, EDV-Schulungen, Berufsfindung, Berufliche Qualifizierung sowie Arbeitsassistenz. Auch barrierefreies und betreutes Wohnen werden angeboten.

Eine Studie beschäftigt sich mit der Entwicklung und den Folgen von Sehbehinderungen. Nachzulesen im Pressetext.

 


 

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