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28.09.2005 -
Berufliche Rehabilitation im BBRZ rechnet sich |
30 Jahre BBRZ - Eine Erfolgsgeschichte
Berufliche Rehabilitation stellt in einer modernen Gesellschaft eine soziale und humanitäre Notwendigkeit dar. Während diese Tatsache wohl unbestritten bleibt, ist der Öffentlichkeit wenig bekannt, dass sich die Investition in die berufliche Neuorientierung auch volkswirtschaftlich lohnt. Am 27. September informierten deshalb Dr. Karl Dolezal (Direktor des BBRZ) und Univ.Doz. Dr. Blumberger vom Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung an der Universität Linz (IBE) die MedienvertreterInnen im OÖ Presseclub zu diesem Thema.
Dr. Blumberger stellte eine Studie des IBE zur Kosten-Nutzen-Rechnung der beruflichen Rehabilitation im BBRZ vor. Aus dieser Studie geht hervor, dass die Kostenträger zwar in unterschiedlichem Ausmaß von ihren Investitionen profitieren, die „Rendite“ jedoch nie unter fünf Prozent sinkt. Damit ist für das AMS und die Sozialversicherungsträger, die zum größten Teil die berufliche Reha finanzieren, der finanzielle Einsatz sehr lukrativ.
Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist ein weiterer Effekt bedeutsam. Während Arbeitslose oder Frühpensionisten aufgrund ihrer begrenzten finanziellen Mittel wenig Konsumgüter erwerben, beleben beruflich reintegrierte Menschen durch ihren persönlichen Konsum die Wirtschaft.
Abgesehen von all diesen wirtschaftlichen Erwägungen, ist der individuelle Gewinn einer erfolgreichen beruflichen Rehabilitation und Integration nicht mit Geldwert zu messen oder aufzuwiegen.
Lesen Sie zu diesem Thema die Presseunterlage "30 Jahre BBRZ - Eine Erfolgsgeschichte!
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