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30.09.2008 -
20 Jahre RISS - Eine Jubiläumsfeier ohne blinden Fleck |
Der Festsaal des Konferenzzentrums K1 in Linz konnte kaum die Gäste fassen, die am 25. September zur Jubiläumsfeier der BBRZ-Organisation RISS (Rehabilitation und Integration für Sehbehinderter und Späterblindete) zum Jubiläumsfest strömten.
Das große Publikumsinteresse spiegelt einerseits die hohe gesellschaftliche Bedeutung, die dem Angebot für sehbehinderte Menschen zukommt, andererseits stellt es die Attraktivität des Veranstaltungsprogramms unter Beweis.
Denn nicht nur die Statements prominenter Gäste und die Präsentation einer Studie zur Lebenssituation blinder und sehbehinderter Menschen in Oberösterreich, auch eine Ausstellung zur Geschichte der reha-technologischen Hilfsmittel für Sehbehinderte, ein Tag der offenen Tür am RISS-Standort Bulgariplatz und das musikalische Rahmenprogramm mit Jessie Ann de Angelo konnten das Interesse zahlreicher Besucher wecken.
Ein taktiler Parcours und das Cafe im Dunkeln ließen die sehenden Gäste entfernt erahnen, wie schwierig es für blinde und in ihrer Sehkraft stark eingeschränkte Menschen sein muss, einfache für den Normalbürger alltägliche Tätigkeiten zu verrichten.
Beim Festakt begrüßte Dir. Dr. Karl Dolezal als Hausherr die BesucherInnen und ging in seinem Einstiegsstatement auf die Geschichte und die Entwicklung des
RISS
ein, LR Josef Ackerl und der Obmann des
OÖ Blindenverbandes
, Ferdinand Kühtreiber, hoben in ihren Ansprachen die Verdienste des
RISS
hervor.
Die Präsentation einer IBE-Studie erläuterte mit Fakten und statistische Daten wie viele Menschen in Oberösterreich an starker Sehbehinderung oder Blindheit leiden, welche medizinischen Diagnosen hinter den Zahlen stehen und wie die Betroffenen ihre Situation erfahren. Frau Constance Hill, selbst an Blindheit leidend, sorgte als Moderatorin dafür, dass die Statement kurz, prägnant ausfielen, Stimmen aus dem Publikum gehört wurden und auch der Humor nicht zu kurz kam.
Berührt zeigte sich das Publikum von den Grußworten der Landtagspräsidentin Angela Orthner, die als interessierter Gast an der Veranstaltung teilnahm und ihr sehr persönliches Interesse am Thema erläuterte.
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