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11.10.2006 - Dr. Ernestine Strobl zur stellvertretenden Geschäftsführerin bestellt.
Foto - Dr. Strobl Bild-Vertikale Trennlinie Ernestine Strobl geboren (1958) und aufgewachsen im steirischen Ennstal, studierte Publizistik & Kommunikationswissenschaften und Germanistik in Graz und Salzburg und promovierte 1982 zur Dr. phil. Ausgestattet mit einem starken Gestaltungswillen, geprägt von intensiven Begegnungen mit allen Formen der Kunst und der Politik begann sie ihre berufliche Laufbahn als Arbeitmarktbetreuerin in der Steiermark.

Seit 1985 ist Ernestine Strobl in der Region Süd (Steiermark und Kärnten) für das BBRZ in leitender Funktion tätig: vom Berufsfindungszentrum Steiermark als zunächst kleines Projekt mit drei MitarbeiterInnen bis zur Region Süd mit fünf Standorten, 190 Beschäftigten und einem hoch diversifizierten Angebot der BBRZ Reha GmbH, dem Verein BBRZ Österreich und dem FAB, hat sie alle Phasen der Entwicklung des Unternehmens gestaltet.

Den Erfolg in der Region Süd schreibt sie der Tatsache zu, dass es gelungen ist regionale Autonomie mit den Stärken des Gesamtunternehmens zu verbinden. Auf Basis gemeinsamer Werte dem Ganzen verpflichtet zu sein und gleichzeitig nahe am Kunden zu agieren, hält Sie auch in Zukunft für relevant.
Dr. Strobl zu den Grundsätzen in ihrer Arbeit befragt: „Einerseits soziale Verantwortung und wirtschaftlichen Erfolg zu verbinden andererseits klar und wertschätzend mit MitarbeiterInnen umzugehen, im Bewusstsein, dass die Qualität unserer Dienstleistungen dadurch wesentlich mitbestimmt wird.“
Die Zukunftsthemen in der BBRZ Reha GesmbH, in der sie als stellvertretende Geschäftsführerin für die Bereiche Produktpolitik und Qualitätsmanagement verantwortlich zeichnet, sieht Ernestine Strobl in der Weiterentwicklung der Maßnahmendesigns zur Absicherung der Beruflichen Rehabilitation im BBRZ und durch Innovationen in der Angebotsentwicklung im Bereich der Prävention. „Es ist meine feste Überzeugung, dass wir gerade in unserem Tätigkeitsfeld mit einer Menge an Paradoxien und Spannungsfeldern umgehen müssen und dass der konstruktive Umgang damit einer der relevanten Erfolgsfaktoren für die Zukunft ist. Wir haben in der Vergangenheit größtes Geschick darin bewiesen diese Umweltbedingungen erfolgreich zu managen. In meiner neuen Funktion werde ich meinen Beitrag dazu leisten, damit wir diese Erfolgsgeschichte fortschreiben können.“ Die Kraft dazu holt sie sich – gemeinsam mit ihrem Mann - bei der Befassung mit Kunst, die für sie die spannendste Form der Reflexion der geistigen Verfassung unserer Zeit ist und beim Rückzug ins Ennstal – Wurzel und Kraftquelle der Ernestine Strobl.

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