Eine umfangreiche Zusammenfassung über das gesamte Produktportfolio des Strategischen Geschäftsbereiches Berufliche Rehabilitation erschien soeben im Geschäftsbericht 2006. Die einzelnen Dienstleistungen wurden entlang der Phasen (2-4) der WHO (World Health Organisation) und Regionen dargestellt und zeigen eine eindrucksvolle Palette an gesellschaftspolitisch zeitgemäßen Angeboten von der Prävention bis zur Integration.
facts and figures
Insgesamt nahmen 4058 Menschen mit physischer und/oder psychischer Behinderung Angebote der Beruflichen Rehabilitation in Anspruch. 2460 Personen konnten mit einem individuellen REHA-Plan eine neue berufliche Perspektive in Angriff nehmen, 909 beendeten eine Ausbildung im BBRZ. 125 Menschen mit Sehbehinderung nutzten die Einrichtung RISS; 38 Menschen nach Schädelhirntrauma oder anderen neurologischen Erkrankungen konnten eine berufliche Intensivrehabilitation im NeuroNetzWerk beginnen.
Eindrucksvoll zeigt sich die Entwicklung der BerufDiagnostik Austria, die im Jahr 2006 14.602 berufsbezogene Einzelbegutachtungen zur Arbeits- und Kursfähigkeit vorlegte. Vor allem die Regionalgeschäftsstelle in Wien wurde für die Auftraggeber AMS Wien und Niederösterreich, MA 15 und WAFF zu einem wichtigen Partner für die berufsbezogene Diagnostik.
Österreichweit bereits an sechs Standorten für sieben Bundesländer arbeitet das Beratungszentrum für Menschen mit beruflicher Asbestexposition, das im Auftrag der AUVA mit teilweiser Länderbeteiligung bereits über 3000 Erstberatungen von Menschen, die ehemals berufliche asbeststaubbelastet waren, durchgeführt hat.
Die vielen regionalen Projekte, die in unterschiedlichsten Finanzierungsarten für unsere Auftraggeber der öffentlichen Hand umgesetzt werden, zeigen die Orientierung und Anpassung unserer Dienstleistungen an aktuelle arbeits-, sozialpolitische und regionale Erfordernisse.