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29.10.2007 -
Asbestnachsorge – Information als erfolgreiche Vorsorge |
Pressekonferenz am 29. Oktober 2007 in Linz.
Asbeststaub hat ArbeitnehmerInnen in Österreich gesundheitlich bis zum Verbot im Jahr 1990 vor allem in Risikobranchen der Industrie und des Handwerks stark belastet. Die Latenzzeit beträgt 20 bis 40 Jahre. Die meisten Betroffenen sind bereits in Pension. Die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) engagiert sich seit 2003 für eine flächendeckende Aufklärung über die Gesundheitsrisiken einer berufsbedingten Asbeststaubbelastung. Das Nachsorgeprogramm wird über die BBRZ „Beratungszentren für Menschen mit beruflicher Asbestexposition“ in Wien, Linz, Vöcklabruck, Kapfenberg, Klagenfurt und Innsbruck durchgeführt. 55.000 ehemalige asbeststaubexponierte MitarbeiterInnen wurden österreichweit persönlich kontaktiert und zu Beratungsgesprächen eingeladen. Bei 3.600 davon wurden Untersuchungen und Nachsorgemaßnahmen durchgeführt, wobei 704 untersuchte Personen (rund 20 %) Auffälligkeiten in der Lunge aufwiesen, die durch Asbest verursacht wurden. Im Rahmen einer Pressekonferenz erläuterte DI Vavken - AUVA, LR Silvia Stöger -Gesundheitslandesrätin OÖ, Dr. Ernstine Strobl - Stv. Geschäftsführerin BBRZ Österreich und Ursula Dolezal-Berger - Projektleiterin der Beratungszentren, die bisher initiierten Aktivitäten für betroffene asbeststaubbelastete Personen.
Lesen Sie hier mehr zu den Angeboten des BBRZ Österreich im Bereich der Asbestnachsorge.
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