Unsere Methodenkompetenz

Medizinische Probleme können den beruflichen Rehabilitationserfolg gefährden. Aus diesem Grund wird zu Beginn der REHA-Planung eine umfassende ärztliche Untersuchung durchgeführt. Während des gesamten Rehabilitationsprozesses stehen unseren TeilnehmerInnen medizinische Betreuungs- und Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.

Unser Betreuungsteam besteht aus AllgemeinmedizinerInnen, ArbeitsmedizinerInnen und FachärztInnen (teilweise KonsiliarärztInnen).

Unsere MitarbeiterInnen des Psychologischen Dienstes sind erfahrene PsychologInnen.

Sie kennen den Arbeitsmarkt und seine Mechanismen sowie die Auswirkungen von psychischen Phänomenen, somatischen Erkrankungen und psychischen Störungen und Leidenszuständen auf die Arbeitssituation.

Die psychologischen Betreuungsangebote werden von erfahrenen (klinischen) PsychologInnen, GesundheitspsychologInnen, ArbeitspsychologInnen und PsychotherapeutInnen abgewickelt.

Soziale Probleme stellen häufig eine massive Gefährdung des Rehabilitationserfolges dar. Vor allem finanzielle und familiäre Probleme verhindern die Konzentration der Betroffenen auf die Berufliche Rehabilitation.

Sie drohen übermächtig zu werden, werden sie nicht parallel zur Befassung mit den beruflichen Perspektiven gelöst. Routinierte SozialarbeiterInnen und/oder Berufs- und SozialpädagogInnen bieten für diese Problembereiche fachliche Unterstützung.

Der Einsatz von technischen Hilfen ist seit langem eine Strategie zur Unterstützung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen.

Er gehört daher zum Grundinstrumentarium der Rehabilitation. Moderne Technologien bieten dabei viele Ansatzmöglichkeiten. Es ist dabei wichtig, die Anwendung der Technologie professionell vorzubereiten, individuell zu gestalten und zu begleiten.

Eine umfangreiche Hilfsmitteldatenbank sowie internationale Kooperationen ermöglichen die Versorgung mit technischen Hilfen auf dem neuesten Entwicklungsstand.

In der Beruflichen Rehabilitation orientieren wir uns an den Stärken und Kompetenzen der TeilnehmerInnen.

Empowerment-Ansatz

Der Empowerment-Ansatz soll der von den TeilnehmerInnen vielfach persönlich erlebten Defizitorientierung entgegenwirken.

Das Bewusstmachen vorhandener Stärken und Fähigkeiten fördert die Selbstmotivation und in der Folge auch das Selbstbewusstsein der TeilnehmerInnen.

Anknüpfung an bekanntes Wissen

Es findet eine Vernetzung von bereits vorhandenem mit neuem Wissen statt. Die TrainerInnen/ PädagogInnen unterstützen die Lernenden dabei aktiv mit dafür geeigneten Methoden (z.B. mind mapping) bei der Transferarbeit.

Aktives/selbstgesteuertes Lernen

Lernen wird als Prozess gesehen, der von den vorgegebenen Inhalten getragen wird. Die jeweilige Lehr- und Lernsituation wird von den klar definierten Lehrzielen bestimmt, die TrainerInnen/ PädagogInnen begleiten und unterstützen die TeilnehmerInnen.

Gendersensible Didaktik

Männliche und weibliche Berufs-, Familien- und Lernerfahrungen werden in der Gruppe zum Thema gemacht. In der Folge kommt es zu einer geschlechterdifferenzierenden Vorgehensweise in der Methodik bzw. bei der Aneignung/ Erarbeitung von neuem Wissen.

Positive Verhaltensweisen, auch wenn sie »geschlechtsuntypisch« erscheinen, werden gestärkt. Gendersensible Didaktik achtet auch darauf, dass Frauen und Männer gleich/ gleichermaßen berechtigt sind und Gruppenprozesse aktiv mitgestalten können.