FAQs Asbestnachsorge

  • Die Dunkelziffer asbestbelasteter ArbeitnehmerInnen ist sehr hoch. Nicht nur MitarbeiterInnen aus der asbestverarbeitenden Industrie sind betroffen, sondern auch ArbeitnehmerInnen aus der chemischen Industrie, der Stahlindustrie, dem Industrieofenbau, der Papierindustrie, Kraftwerken etc. Aber auch KFZ-MechanikerInnen, ElektrikerInnen, SchlosserInnen, InstallateureInnen, IsoliererInnen, MalerInnen, AnstreicherInnen und DachdeckerInnen kamen mit Asbest in Berührung.
  • Charakteristisch für Asbest sind neben der Faserform die Hitzebeständigkeit, die Langlebigkeit und die Beständigkeit gegen Chemikalien. In Österreich wurden bis Ende der 80-er-Jahre jährlich etwa 30.000 bis 40.000 Tonnen Asbest, überwiegend Weißasbest, verarbeitet. Asbeststaub ist ein faserförmiger Staub, kleinste Partikel gelangen durch Einatmen in die Atemwege und ein geringer Teil kommt in die Lungenbläschen und in das Lungengewebe, diese Fasern können aufgrund ihrer nadelförmigen Gestalt bis zum Rippenfell vordringen. Asbestfasern können drei typische Krankheitsbilder verursachen, eine Fibrose der Lunge und des Rippenfells, sog. Asbestose, Carcinome der Lunge und des Kehlkopfs sowie bösartige Tumore des Rippen- und Bauchfells, sog. Mesotheliome.
  • Wenden Sie sich an eines unserer Beratungszentren für Menschen mit beruflicher Asbestexposition in Ihrer Nähe und vereinbaren Sie einen Termin zur kostenlosen Beratung.