Eine Erfolgsgeschichte
Und plötzlich war alles anders
Ein Unfall gab dem Leben von Herrn H. eine neue Richtung
"Das BBRZ und die Berufliche Reha sind eine fantastische Sache. Ich bin über das AMS dorthin gekommen.
Wirklich super war die maßgeschneiderte Ausbildung im technischen Bereich. Ich konnte Vieles aus meinem vorigen Beruf mitnehmen und beim jetzigen Job anwenden."
Herr H. war mehr als 20 Jahre im Vertrieb tätig, zuletzt in der Vertriebsleitung. Er reiste viel und betreute Großkunden. Doch ein schwerer Unfall veränderte seine berufliche Laufbahn.
Als er nach einem langen Krankenstand in seine alte Firma zurückkehrte, war dort nichts mehr so wie davor. Geschrumpftes Team, neue Vorgaben, extremer Druck – irgendwann konnte Herr H. nicht mehr weitermachen.
Neue Perspektive
Nach einer einvernehmlichen Auflösung ging er zum AMS, wo ihm seine Beraterin eine Berufliche Reha vorschlug. Davon hatte Herr H. vorher noch nie gehört. Er hoffte, dass der Vorschlag „was G‘scheites“ ist. Heute sagt er: „Das BBRZ und die Berufliche Reha sind eine fantastische Sache!“
Eigene Initiative
Bei der beruflichen Neuorientierung brachte er seine eigenen Vorstellungen ein. Seine neue Tätigkeit sollte mit Technik zu tun haben und vielseitig sein.
Eigene Initiative war nun gefragt. Den nötigen Praktikumsplatz fand er über persönliche Kontakte, und zwar in einer Firma für Gebäudeverwaltung und Facility Management. Schon bald merkte er, dass dort der richtige Job auf ihn wartete: die Beauftragung und Überwachung von Reparaturen, die technische Wartung der Gebäude, die Einholung von Angeboten, der persönliche Kontakt mit den Mietern und vieles mehr.
Der richtige Mix für den richtigen Job
Für die vielfältigen Aufgaben brachte er genau die nötigen Vorkenntnisse und Fähigkeiten mit: berufliche Erfahrungen, kaufmännisches Schulwissen, kommunikative Fähigkeiten und eine engagierte Persönlichkeit. Das erkannte auch die Firma rasch und übernahm Herrn H. in ein Dienstverhältnis.
Individuelle Qualifizierung
Herr H. wurde vom BBRZ genau für seine neue Tätigkeit qualifiziert. Die Praktikumsfirma konnte bei den Kursen mitbestimmen, musste aber keine Kosten übernehmen. So machte Herr H. unter anderem ein Seminar für Elektrotechnik und einen Kurs zum Brandschutz-Beauftragten.
Gekommen um zu bleiben
Heute hat Herr H. einen vielseitigen Verantwortungsbereich und wird von seinen Kolleg:innen im Team sehr geschätzt. Er freut sich darüber, dass er mit Mitte 50 diese Chance bekommen hat, und steht mit beiden Beinen fest in seinem neuen beruflichen Leben.
"Herr H. hat ganz intensiv mitgewirkt und war sehr motiviert. Er hatte nach der Orientierungsphase noch ein Reha-Training, vom Reha-Training ist er in die Qualifizierung gegangen und von dort direkt in den neuen Job."
"Herr H. hatte zuerst seinem zuständigen AMS-Berater von seinen gesundheitlichen Einschränkungen erzählt. Daraufhin haben wir eine Berufliche Reha angeboten. Es hat zwar ein bisschen gedauert bis zum Eintritt, aber dann ist alles sehr zügig weitergegangen.
Wir AMS Reha-Berater begleiten die Kunden vor und während der Beruflichen Reha. Bevor der Kunde ins BBRZ einsteigt, beantworten wir seine Fragen zur Beruflichen Reha.
Während der Kunde im BBRZ ist, halten wir Kontakt im Rahmen der Teamberatung – das sind Treffen, bei denen wir Finanzierungspartner, das BBRZ und der Kunde selbst an einem Tisch sitzen und schauen, ob die Richtung passt bzw. um Alternativen zu erarbeiten.
Trotz der Schwere seiner Einschränkungen war Herr H. sozusagen eine Bilderbuchgeschichte. Man hatte bei ihm das Gefühl, dass er sich einfach darauf einlässt."
"Ich sehe uns immer als Unterstützer und Experten, aber die Kunden müssen auch ihren Teil beitragen. Bei Herrn H. war das vom ersten Tag so, dass er vieles selbst in die Hand genommen hat."
"Herr H. war im BBRZ immer sehr engagiert, er hat sich von Anfang an einfach darauf eingelassen. Das hat bei ihm dann auch maßgeblich zum Erfolg beigetragen.
Der Schlüssel ist, dass man auch selbst die Initiative ergreift und sich auf die Berufliche Reha einlässt. Netzwerken fällt vielen schwer, aber es ist sehr wichtig, Kontakte zu knüpfen, auch extern."
"Ich liebe meinen Job in jedem Fall, wenn aber alle Räder so gut ineinandergreifen wie bei Herrn H., macht die Arbeit doppelt Spaß. Und auch im Ergebnis spiegelt sich diese Synergie wider."
"Herr H. wusste seine zweite Chance am Arbeitsmarkt wirklich gut zu nutzen und hat auch seinen zukünftigen Arbeitgeber voll überzeugt.
Wir Reha-Coaches im BBRZ können immer nur Impulse geben und unterstützen. Zulassen und tun müssen die Kunden immer selbst. Bei Herrn H. ging diese Rechnung voll auf."
"Wir wussten vorher nicht, wie umfassend die Ausbildung, die Kurse und die Möglichkeiten im BBRZ sind. Man kann mit dem BBRZ gemeinsam die Ausbildung so formen, wie man sie im Unternehmen braucht."
"Bevor Herr H. auf uns zugekommen ist, war uns die Berufliche Rehabilitation nicht bekannt. Wir haben dann festgestellt, die Berufliche Reha ist ein tolles Projekt, denn man nimmt dem Arbeitgeber dadurch einiges ab, auch an Kosten.
Die Kommunikation mit dem BBRZ war einwandfrei. Herr H. konnte alle notwendigen Kurse und Schulungen schon während der Zeit im BBRZ absolvieren. Er hat selbst gemeinsam mit den Kollegen und der Geschäftsführung eruiert, welche Schulungen sinnvoll wären, und kann jetzt Aufgaben übernehmen, die wir früher an externe Firmen ausgelagert haben.
Für Herrn H. war es ein super Einstieg, da er während seiner Kurse schon reinschnuppern und sich einarbeiten konnte. Bei der Übernahme in unser Unternehmen war Herr H. dann schon zu hundert Prozent einsatzfähig. Das hat sich perfekt getroffen, weil gerade ein Kollege in Pension gegangen ist und wir schneller als erwartet starten konnten."
Herr H. holte sich am Beginn beim PVA-Sprechtag, der regelmäßig in den AMS-Geschäftsstellen stattfindet, Informationen über die Berufliche Reha. Nachdem seine Berufliche Reha zuerst vom AMS vorfinanziert worden war, bewilligte auch die PVA seinen Antrag und stieg in die Finanzierung mit ein.
Seine zuständige Reha-Beraterin von der PVA stand Herrn H. für Teamberatungen und auch sonst als Ansprechpartnerin zur Verfügung.





































